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Die Mannschaft 2017/18 - Zwölf Neue und eine Perspektive

Mannschaftsfoto 2017/18 Bild: Jens Doden / jensdoden.de

Saisonperspektive? Der Weg soll weiter (nach oben) gehen

Nach Platz 5 Platz mit 49 Punkten aus 32 Spielen und einem Torverhältnis von 73:51 Toren in der Saison 2015/16 zeigte unsere Mannschaft nach dem damaligen "Umbruch" bereits gute Leistungen und konnte am Ende den benannten respektablen 5. Platz sichern. Auch letztes Jahr stand Platz 5 im Endtableau zu Buche. Jedoch konnte insofern eine Leistungssteigerung erreicht werden, als dass 56 Punkte aus 32 Spielen bei 75:44 Toren erreicht wurden.

Zielsetzung ist und sollte es auch sein, sich auch in diesem Jahr fußballerisch weiterzuentwickeln und dies mit dem Ziel, besser abzuschneiden als in der letzten Saison. Wobei bei aller Euphorie nicht vergessen werden darf, dass unser Trainerteam de Buhr / Reitmeyer zwölf Neuzugänge integrieren muss. Wobei man hier auf die Formulierung Acht geben sollte. Eigentlich muss es heißen, "integrieren darf". Denn zwölf Neuzugänge, insgesamt solche, die auch eine gewisse Qualität mitbringen und damit den Kader insgesamt verstärken, führen punktuell als auch in der Breite zu einem wirklich gut aufgestellten Kader, mit dem in diesem Jahr - sofern alles nach Plan läuft - einiges möglich sein dürfte.

"Ich erwarte eine ausgeglichene Liga", sagt de Buhr im Hinblick auf die kommende Saison. Dennoch wolle sich der letztjährige Fünfte wieder um mindestens einen Platz verbessern, so der Frisia-Coach. "Ganz oben sehe ich Germania Leer, GW Firrel und den TV Bunde. Danach sollten eigentlich schon wir kommen", lautet die Einschätzung von de Buhr, der von Co-Trainer Timo Reitmeyer unterstützt wird. Gleichzeitig warnt der Frisia-Trainer aber: "Aurich hat personell gut zugelegt. Bei Borssum kommen viele verletzte Leistungsträger zurück und Pewsum als Landesliga-Absteiger muss man auch auf der Rechnung haben." Zudem seien die Aufsteiger aus der Ostfrieslandliga sicherlich hochmotiviert, glaubt de Buhr und möchte die Neulinge TB Twixlum, Frisia Emden und VfB Uplengen nicht unterschätzen.

Lautaro Ulloa-Ferreira wird Loga indes nicht mehr helfen, das eigene Ziel zu erreichen. Der Kapitän der vergangenen Saison ist aus beruflichen Gründen in seine Heimat nach Hannover zurückgezogen, wo auch seine Familie lebt. Er wird dort künftig für den MTV Barsinghausen auflaufen.

Dafür müsse man laut de Buhr Verständnis haben und das habe man auch, fügt er gegenüber der OZ an. Passenden Ersatz hat Frisia bei Concordia Ihrhove gefunden. Der 27-jährige Jannes Galenski soll in der Defensive eine Führungsrolle in dem sehr jungen Team übernehmen.

Mittelfristig will der Verein in die Landesliga aufsteigen. "Wenn es uns gelingt, diesen Kader, der über ein großes Potenzial an fußballerischen Fähigkeiten verfügt, zu einer wirklichen Einheit zusammenzuschweißen, können wir schon in dieser vor uns liegenden Saison ganz oben mitspielen", sagt de Buhr.

Zu viel will er jedoch nicht hineininterpretieren, auch wenn es in den bisherigen Freundschaftsspielen und Trainingseinheiten schon gut aussah. Diese hätten zwar noch keine große Aussagekraft, sie zeigten aber, dass der Weg von Frisia Loga weiter nach oben führen kann.

Text: Auszugsweise von BENJAMIN BORN | OZ Leer vom Mittwoch, 5. Juli 2017

Zugänge:

Malte Behrens (Veenhusen), Max Beccard, Jannik Swieter (beide Großefehn), Hendrik Bächler, Steffen Dieken, Torben Petras, Jannik Schoon (alle JFV Leer), Sharon Özdemir (A-Jgd. BW Papenburg), Jannes Galenski (Ihrhove), Alexeij Hazenbiller (Plaggenburg), Marco Roelfs (Bingum), Adnan Zeneli (Moordorf).

Abgänge:

Florian Lüpkes (Holtland), Till Hockmann (BWPapenburg), Lautaro Ulloa-Ferreira (Barsinghausen), Wilko Modder (Pause), Marco Düselder (Veenhusen).

Tor:

Frank Beekmann, Malte Behrens.

Abwehr:

Tobias Timpe, Daniel Diekmann, Jannes Galenski, Alexeij Hazenbiller, Hendrik Bächler, Florian Koning, Steffen Dieken.

Mittelfeld:

Jonas Siems, Daniel Schulz, Thido Beening, Torben Petras, Max Beccard, Sharon Özdemir, Henrik Kobus, Janek Freudenberg, Jannik Swieter, Marco Roelfs

Sturm:

Janek de Buhr, Adnan Zeneli, Jannik Schoon.

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