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Elfmeter-Drama gegen Germania Leer

1. Runde des Bezirkspokals - Elfmeter-Drama gegen VfL Germania Leer

Elfmeter-Drama gegen den VfL Germania Leer ? Knappes Ausscheiden in der 1. Runde des Bezirkspokals

Text: HELMUT BORGMANNUND MAREN STRITZKE | OZ Leer vom Samstag, 29. Juli 2017, Seite 27

Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Der Ausgleichstreffer war durch Jannik Schoon in der Nachspielzeit gefallen.

Die erste Runde des Bezirkspokal-Wettbewerbs ist aus ostfriesischer Sicht mit einem Knaller gestartet. Frisia Loga hatte am gestrigen Freitag den Stadtrivalen Germania Leer zu Gast. Am Ende entschied das Elfmeterschießen über das Weiterkommen. Diesen Krimi gewann der VfL vor rund 400 Zuschauern im Apollo-Stadion mit 4:3. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Nach einem vorsichtigen Abtasten in den ersten zehn Minuten versuchte Janek de Buhr sein Glück. Der Kopfball des Frisia-Stürmers ging allerdings knapp am Germania-Tor vorbei. Im direkten Gegenzug versuchte es der Leeraner Jan-Hendrik Westermann, der mehrere Gegenspieler stehen ließ und aus spitzem Winkel schoss. Im Frisia-Tor war Malte Behrens jedoch zur Stelle. In der Folge scheiterten auch Julian Jauken (25.) und Eike Begemann (31.) an dem gut aufgelegten Keeper des Gastgebers. In der 36. Minute war Behrens allerdings machtlos. Nach guter Vorarbeit von Eike Begemann musste Lukas Koets aus zehn Metern nur noch einschieben ? 1:0 für Germania. Dabei blieb es bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber am Drücker und kämpfen um den Ausgleich. In der 63. Minute wurde Loga nach einem Foul von Enock Maguru an Janek Freudenberg ein Elfmeter zugesprochen. Den konnte Torben Petras aber nicht verwandeln. Kurze Zeit später tauchte der eingewechselte Jannik Schoon vor VfL-Torhüter Marcel Lücking auf, der den Ausgleichstreffer erneut verhinderte. In der Nachspielzeit war das Glück dann auf Seiten der Gastgeber, die erneut einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Schoon verwandelte diesen eiskalt zum 1:1. Damit ging es ins Elfmeterschießen, dass Germania mit 4:3 gewann.

"Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden", sagte VfL-Coach Michael Zuidema. "In der ersten Halbzeit waren wir klar spielbestimmend, nach der Pause haben wir kräftemäßig etwas abgebaut." Der Foulelfmeter in der Nachspielzeit sei aus seiner Sicht zweifelhaft gewesen.

Sigurd de Buhr, Trainer von Frisia Loga, sah den Spielverlauf etwas anders: "Es war ein schwaches Spiel von beiden Seiten. Im Elfmeterschießen hatte Germania etwas mehr Glück."

Frisia Loga: Behrens; Siems, Bächler, Galenski, Petras, de Buhr (46. Freudenberg), Swieter, Koning, Zeneli (85. Kobus), Özdemir (46. Schoon), Dieken.

Germania Leer: Lücking; Böse, E. Maguru, Westermann, B. Lünemann, Schrock-Opitz, Koets, P. Maguru, Jauken, Begemann (82. Bruns), D. Lünemann (77. Horn).

Tore: 0:1 Koets (36.), 1:1 Schoon (Foulelfmeter, 90.+2). Elfmeterschießen: 2:1 Swieter, 2:2 Böse, Kobus verschießt, Behrens hält gegen Horn, Schoon verschießt, 2:3 Ph. Maguru, 3:3 Petras, 3:4 Koets, Koning verschießt.

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